Are you the Perfect Match?

Wolltet Ihr immer schon wissen, habt schon mal gelesen aber euch nicht getraut? Was das ist, dieses „The Perfect Match“? Na gut, wir verraten euch alles.

Nach einer kurzen Sommerpause legen wir bald wieder los. Nicht mit dem normalen Business, da kennen wir keine Pausen, das läuft eh die ganze Zeit aber mit unserer Reihe „The Perfect Match“. Wir wollen nicht unbescheiden klingen, aber ein bissl stolz sind wir schon, dass sich „TPM“ zu einer kleinen aber feinen Genuss-Marke entwickelt hat. Woran liegt das? Und wie funktioniert so ein „The Perfect Match“ – für die noch nicht eingeweihten?

First things first. Wir versuchen beim „The Perfect Match“ schlicht und ergreifend, eine gute Zeit zu haben. Darunter verstehen wir einen langen Abend (vor Mitternacht ist selten Schluss), dessen Inhalt und Credo zugleich gut gelaunte Leute, super Essen und spannende Weine sind. Das Setting ist immer anders, immer neu, die Location zumeist auch. Konkret heißt das, dass wir uns ein Restaurant, Bistro oder Wirtshaus suchen, das Lust hat auf einen etwas ungewöhnlichen Abendverlauf. Mochi, Lugeck, Pramerl & The Wolf, El Hans, Goldfisch, um nur wenige zu nennen. Wir pfuschen den Köchen nicht rein und ermutigen sie, sich so richtig auszutoben, denn wir wissen, dass dabei Feines herauskommt. Meist sind es 5 Gänge. So weit so noch nicht überraschend.

Ein zentraler Bestandteil eines „TPM“ ist aber das, was zum Essen in die Gläser kommt. Das müsst oder könnt ihr euch so vorstellen: klammheimlich schleichen vor dem Abendservice zwei Typen mit circa 8-10 Kisten Wein durch den Hintereingang, okkupieren fremde Kühlschränke und Korkenzieher und bereiten sich auf den Angriff vor. Ziel: die gewohnten, oft beschrittenen Pfade, die Sicherheit, das „Ich weiß eh, was mir schmeckt“ in Schutt und Asche zu legen. Keine Sorge, es geht immer friedlich zu.

Wir beginnen meist mit einem Aperitif, Sprudel, eh klar. Pet Nat finden wir oft einen guten Auftakt, denn das schockiert gleich einen Teil der Gäste, das trübe, unbekannte Zeug, das dann aber plötzlich – oha! – wunderbar spritzig, frisch, unbekümmert daherkommt. Dann dürfen sich die Leute hinsetzen und finden sogleich zwei Weingläser vor sich. Ein Wein zum Essen? Naja, passt schon, aber wieso nicht zwei? Jetzt geht das Match nämlich los.

Wir servieren den Wagemutigen zu jedem Gang zwei Weine und wir lassen hier komplett die Zügel schleifen. Ein Weißer, ein Roter. Einmal orange, einmal „normal“. Einmal restsüß, einmal staubtrocken. Einmal jung, einmal älter. Ein Österreicher, ein Franzose. Moscato Spumante. Uns ist gar nix heilig. Der Esser kann jetzt schauen: „Welcher passt besser zu diesem Gang?“, „Was geht gar ned?“ „Eigentlich finde ich beide super“. „Na gut, dann gib mir halt deinen linken Wein, du kriegst meinen rechten“. Das Gespräch bei Tisch beginnt, es wird diskutiert, gelacht und behauptet. Und gegessen und getrunken. Denn genau darum geht es: Das Essen ist unsere älteste und grundlegendste Sozialisierungsform. Beim Essen werden wir (wieder) zur Herde, spüren das Miteinander, finden wieder zurück zu uns. Und wir sind überzeugt, dass Wein einfach dazugehört. Nach so einem Abend sind viele nicht unbedingt nüchtern, da warnen wir schon mal vor. Aber so gut wie immer gehen die Leute aus dem Lokal und sagen, dass sie einen Super-Abend hatten, dass es ihnen getaugt hat, auch wenn jetzt nicht jeder einzelne Wein der ihre war. Und sie kommen wieder.

Und weil viele wiederkommen, gibt es oft nicht restlos viele Plätze. Wir bewerben und informieren über unsere „The Perfect Matches“ regelmäßig über den Newsletter (hier anmelden, wer hat noch nicht, wer mag noch), über Facebook und andere soziale Medien oder auch persönlich. Fragt einfach. Und kommt und lebt mit uns – beim und als The Perfect Match!